Westküste

Ziel der Träume

Von den sonnigen Stränden Südkaliforniens über die wilde Küste Oregons, die Regenwälder Washingtons und die zauberhafte Nordlandschaft Alaskas bis zur Exotik der hawaiianischen Inseln: Der große Pazifik ist Pate sehr unterschiedlicher US-Staaten – und einst das Ziel der nach Westen strebenden Pioniere.


Nach Westen zog es schon die ersten Pioniere. Nach Kalifornien und Oregon, wo das Gras grüner und die Zukunft hoffnungsvoller waren, nach der ungestümen Wildnis in Alaska, ins Urlaubsparadies Hawaii, das abseits der Strände mit eindrucksvollen Vulkanen und üppiger Natur lockt.

Washington State

Schneebedeckte Berggipfel und brodelnde Vulkane gibt es auch in Washington State und Oregon. Wie ein einsamer Kegel überragt der Mount Rainier alle anderen Gipfel der Cascade Range. Die Verwüstungen am Mount St. Helens erinnern an den Ausbruch vor mehr als dreißig Jahren. Der einzige Regenwald der USA wuchert auf der Olympic Peninsula.

Washington

Seattle ist die größte Stadt, wegen seiner malerischen Lage am Meer und der vielen Grünflächen auch „The Emerald City“ genannt: die smaragdfarbene Stadt. Das Seattle Center, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1962, und die Space Needle, das Wahrzeichen der Stadt, erreicht man mit der Monorail. Am Pike Place Market preisen Händler lautstark ihre Waren an. Am Pioneer Square führen unterirdische Treppen zu den Überresten der Stadt, die vor dem großen Feuer von 1889 noch tiefer lag.

Die Olympic Peninsula, eine Halbinsel, ragt südwestlich von Seattle in den meist regenverhangenen Pazifischen Ozean. Der Olympic Peninsula Scenic Drive läuft an der Küste entlang, eine Stichstraße schlängelt sich in den Olympic National Park hinauf. Im Park gibt es vier Lodges für Übernachtungsgäste.

Der Norden von Washington ist Gold Country, in den zerklüfteten Selkirk Mountains suchten Abenteurer nach dem wertvollen Metall. Von Winthrop, einem Urlaubsort im nördlichen Washington, geht es über den North Cascades Highway durch den malerischen North Cascades National Park in die amerikanischen Alpen. Den Ross Lake inmitten grandioser Gletscher erreicht man über einen fünf Meilen langen Trail. Vom Washington Pass und am Rainy Pass hat man einen herrlichen Ausblick auf die weißen Berggipfel.

washingtonstate.de

Oregon

Steile Felswände, einsame Sandstrände und romantische Landschaften machen den Reiz der Oregon-Küste aus. Die schroffen Felsen fallen steil zur Brandung ab, im Ufersand liegt Treibholz. Astoria ist die größte Stadt an der Nordküste. Eher nostalgisch präsentiert sich Newport.

Portland, die größte Stadt von Oregon, wurde 1843 gegründet und wuchs zu einer bedeutenden Hafenstadt heran. Die Innenstadt liegt am westlichen Ufer des Willamette River. An der First Avenue werden Antiquitäten, exotische Speisen und frisches Obst auf dem Yamhill Market angeboten, die Kunsthandwerker treffen sich auf dem Saturday Market am Skidmore Fountain in der Altstadt.

Oregon

Östlich von Portland fließt der Columbia River, die Lebensader des Staates. Zwischen Portland und The Dalles bildet er die hundert Meilen lange Columbia River Gorge, eine kilometertiefe Schlucht in der zerklüfteten Cascade Range. Zahlreiche Dämme blockieren den ehemals so wilden Fluss, der Bonneville Dam gehört zu den interessantesten. Das Bauwerk liegt östlich von Portland und verfügt über vier Fischleitern. Durch Plexiglasscheiben kann man die kletternden Lachse und Forellen beobachten.

Der Hood River bildet an seiner Mündung das Zentrum eines riesigen Apfelanbaugebietes. Dampfzüge fahren während der Apfelblüte und -ernte durch die Plantagen. Der Mount Hood, ein stiller Vulkan und der höchste Berg Oregons, thront über dem zerklüfteten Land.

Weiter südlich im Willamette River Valley ist das Zentrum des Weinanbaus von Oregon. Der Pinot Noir aus dieser Gegend hat einen Weltruf erlangt.

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Kalifornien

Immer der Sonne nach führt der legendäre Highway One in Kalifornien, von Eureka im äußersten Norden bis nach San Diego an der mexikanischen Grenze. Mächtige Redwood- Bäume säumen die Straße im Redwood National Park. Die Künstlerkolonie Mendocino liegt auf einer Landzunge hoch über dem Meer. Die Strände sind mit Treibholz übersät. Über die Golden Gate Bridge geht es nach San Francisco in eine der schönsten Städte der USA. Ratternde Cable Cars arbeiten sich die steilen Straßen hinauf, gegenüber von Fisherman’s Wharf liegt die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz. Unter den roten Pagodendächern von Chinatown wähnt man sich in einer anderen Welt, duftet es nach glasierten Enten und exotischen Gewürzen. Der Nebel kriecht unter der Golden Gate Bridge hinweg und hüllt die Bucht in Watte.

Die Berge warten im Osten, am Lake Tahoe mit seinen romantischen Buchten, im Yosemite National Park mit seinen gewaltigen Felsen und einer teilweise noch unberührten Natur. Eindrucksvolle Wüstenlandschaften verzaubern im Death Valley mit seinen skurrilen Felsformationen und in der Mojave Desert im Südosten.

California

Südlich von San Francisco beginnt der wahre Highway One, die Kultstraße, der Teil von Kalifornien, den man aus dem Kino kennt. Der 17-Mile-Drive windet sich durch den malerischen Del Monte Forest zwischen Pacific Grove und Carmel und führt an der romantischen Felsenküste entlang. Monterey kennt man aus den Romanen von John Steinbeck. In Carmel, der kleinen Künstlerstadt südlich von Monterey, warten Kunstgalerien, Boutiquen und Straßencafés.

Südlich von Carmel ist Kalifornien am schönsten, auf der romantischen Bixby Bridge und an der Big Sur, dem geheimnisvollen Ort, der selbst heute noch den Optimismus und die Leichtigkeit der Sixties ausstrahlt. In Santa Barbara lebt das spanische Kalifornien, erinnern verträumte Adobe-Häuser an die Gründerzeit.

Verliert sich der Highway im Dickicht der Freeways, schwindet der romantische Glanz in den Vororten von Los Angeles. In Hollywood erinnert das Chinese Theatre an die großen Filmpremieren der 1930er und 40er, der Sunset Boulevard schlängelt sich durch Beverly Hills zum Pazifik. In Santa Monica warten der belebte Pier und der Strand und geschäftige Malls.

San Diego freut sich über das beste Klima der USA. In der Bucht ist fast immer Sommer. Die Straßenbahn bringt einen zur Grenze, nach Tijuana im „alten“ Mexiko.

visitcalifornia.de

Alaska

Alaska ist unermesslich und grenzenlos, kaum fassbar und von einem Zauber beseelt, der jeden Besucher in seinen Bann schlägt. Das flackernde Nordlicht, das sich in zarten Farbtönen über den Himmel spannt, die Stille der urwüchsigen Natur, nur wenige Meter vom Highway entfernt, die Bären und Elche und die bunten Blumenteppiche, die im Frühjahr die Tundra überziehen. Schneebedeckte Berge spiegeln sich in kristallklaren Seen, gigantische Gletscher wälzen sich von zerklüfteten Hängen. Einsame Straßen führen in die Unendlichkeit.

Alaska

Anchorage liegt am Ende des Cook Inlet. An der Fourth Avenue warten zahlreiche Shops und Souvenirläden. Der Lake Hood, verkehrsreichster Wasserflughafen der Welt, wimmelt von kleinen Maschinen, die Jäger, Angler und Wanderer ins Hinterland bringen. „Yak’ei haat yigoode’e“, heißt es im Alaska Native Heritage Center, „es ist gut, dass ihr gekommen seid“. Seit 1999 präsentieren die „First Nations“, die ersten Bewohner des Landes, ihre Kultur in diesem einzigartigen Zentrum.

Fairbanks wurde zum letzten Außenposten der Zivilisation am Rand des grenzenlosen Interiors und der Tundra. Dort spürt man die Wildnis, anders als in Anchorage enden zahlreiche Straßen am Stadtrand, und nur der Dalton Highway führt nach Norden.

Der Mount McKinley, von den Indianern „Denali“ („Der Hohe“) genannt und mit 6.194 Metern der höchste Berg der USA, regiert wie ein König im weißen Schleier über die Alaska Range. Nur mit einem der grünen Busse darf man zum malerisch gelegenen Wonder Lake im Denali National Park, dem idealen Aussichtspunkt, wenn das Wetter mitspielt. Ähnlich grandios die anderen sechs Nationalparks in Alaska: Wrangell- St. Elias, eine riesige Bergwildnis mit mehr als hundert Gletschern, die Glacier Bay mit ihren eindrucksvollen Gletscherhängen, die Gates of the Arctic inmitten der Brooks Range, nur mit dem Buschflieger erreichbar, Katmai mit seinen teilweise aktiven Vulkanen, der Tierreichtum in den Kenai Fjords, die Karibus und Grizzlys im Kobuk Valley.

http://www.alaskaUSA.de

 

Hawaii

Kontrastprogramm weit draußen im Pazifik: Hawaii, die Trauminseln mit Südsee-Feeling, locken mit einer paradiesischen Natur, die auf Kauai mit tropischen Regenwäldern und farbenprächtigen Gärten und auf Big Island mit mondähnlichen Vulkanlandschaften überrascht. In Honolulu spiegeln sich königliche Paläste, christliche Kirchen und buddhistische Tempel in den verspiegelten Fenstern moderner Wollenkratzer. An die letzte Amtszeit von König Kalakaua erinnert der Iolani Palace inmitten einer von Palmen und tropischen Bäumen bestandenen Parkanlage. Im Schatten der Touristenhotels am Waikiki Beach tobt das bunte Leben.

Abseits des Trubels verzaubert die Insel Oahu mit weiten Sandstränden und romantischen Palmenhainen, den Surf-Stränden mit meterhohen Wellen am North Shore und preisgekrönte Strände wie der Lanikai und der Kailua Beach.

Als Freilicht-Museum über polynesisches Leben präsentiert sich das Polynesian Cultural Center an der Ostküste.

Der Krater des Haleakala gehört zu den größten Sehenswürdigkeiten von Maui. Das Gebiet wurde 1961 zum eigenständigen Nationalpark erklärt und beeindruckt mit farbigen Lavalandschaften und einer einzigartigen Flora und Fauna. Die „Road to Hana“, eine kurvenreiche Bergstraße mit über fünfzig einspurigen Brücken klettert in fruchtbare Täler hinab und öffnet sich dem Pazifik. Über den Crater Rim Drive auf Big Island erreicht man den Hawaii Volcanoes National Park und den immer noch aktiven Kilauea.

Zu den größten Naturwundern der Inseln gehören die malerische Na Pali Coast und der Waimea Canyon auf Kauai. Die Pacific Coast spart nicht mit Naturwundern und schuf eine gelungene Balance zwischen üppiger Natur und dem modernen Amerika.

gohawaii.com

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