Allgemeine Reiseinfo

Was Sie schon immer über die USA wissen wollten ...

Lage & Fläche

9.826.630 Quadratkilometer (ca. 25-fache Größe Deutschlands). Die USA umfassen etwa 40 Prozent des Gebietes Nordamerikas und sind flächenmäßig nach Russland und Kanada der drittgrößte Staat der Erde. Landesgrenzen gibt es zu Kanada (insges. 8.895 km lang) und Mexiko (Länge: 3.326 km). Die Küstenlinie an Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko umfasst insgesamt 9.924 km. Die Nord-Süd-Ausdehnung zwischen der kanadischen und der mexikanischen Grenze beträgt etwa 2.500 km, die Ausdehnung zwischen Atlantik und Pazifik rund 4.500 km.

Zeitzonen

Die USA sind in vier Zeitzonen eingeteilt: Im Osten, von der Küste ins Binnenland bis zu den Great Lakes und Appalachian Mountains gilt die Eastern Standard Time Zone (EST), die sechs Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt. Von Chicago erstreckt sich die Central Standard Time Zone (CST) nach Westen bis Texas und zu den Great Plains. Der Unterschied zur MEZ beträgt minus sieben Stunden. Acht Stunden hinter der MEZ umfasst die Mountain Standard Time Zone (MST), die Rocky Mountains und die südwestlichen Bundesstaaten. An der Westküste gilt die Pacific Standard Time Zone (PST), 9 Stunden hinter der MEZ.

Städte & Ballungsräume

Etwa 80 Prozent der Amerikaner leben in städtischen Gebieten. Die größten Metropolregionen sind New York (18,6 Millionen), Los Angeles (13), Chicago (9,5), Dallas (6), Philadelphia (5,8), Houston (5,5) und Phoenix (4). Die Hauptballungsräume liegen zwischen New York und den Großen Seen, in Kalifornien und Arizona sowie in Texas und in geringerem Maße in Florida.

Bevölkerung

314 Millionen Einwohner (laut jüngster Schätzung der US-Zensusbehörde). Davon: ca. 13% Afro-Amerikaner, ca. 13% Amerikaner lateinamerikanischer Herkunft und ca. 1% Native Americans, Amerikaner indianischer Herkunft. Bevölkerungsdichte: ca. 30 Einwohner pro qkm (Deutschland: ca. 231 pro qkm)

Nationalfeiertag

4. Juli – Independence Day (Unabhängigkeitstag).

Geologie

Das Gebiet der USA ist geologisch deutlich gegliedert. So erstrecken sich Gebirgszüge wie die vulkanische Kaskadenkette, die Faltengebirge der Rocky Mountains und der Appalachen von Nord nach Süd. Während auf ihrer Wetterseite ausgedehnte Wälder bestehen, erstrecken sich in ihrem Windschatten riesige Trockengebiete mit Wüsten- oder Graslandschaften (Prärien). Flusssysteme wie die von Mississippi und Missouri ermöglichten schon früh eine dichte Besiedlung, während die umgebenden trockenen Regionen bis heute dünn besiedelt sind.

Klima

Überwiegend warm- und kühlgemäßigte Zone. Die Gebiete zwischen den Gebirgszügen zeigen hohe Temperaturextreme auf, dazu eine mehr oder minder große Trockenheit, die nach Süden und Westen zunimmt. Die Pazifikküste hingegen ist im Norden ein sehr regenreiches, häufig nebliges Gebiet. Das Gebiet um den Golf von Mexiko ist bereits subtropisch mit hohen Temperaturen im Sommer und häufig hoher Luftfeuchtigkeit. Zudem wird diese Region häufig von tropischen Wirbelstürmen erreicht. In Alaska herrscht arktisches Klima, die Gebirge sind die höchsten der USA (Mount McKinley, 6.195 m). Hawaii, dessen Mauna Kea 4.205 m hoch ist, hat hingegen tropisches Klima.