Tucson wurde im August 2025 offiziell 250 Jahre alt – ein Meilenstein, der an die Gründung des Presidio San Agustín del Tucson im Jahr 1775 erinnert.
Die befestigte Siedlung wurde unter Hugo O'Connor, einem Iren im Dienste der spanischen Krone, in der Nähe des Santa Cruz River errichtet. Das Land war schon seit langem von indigenen Völkern bewohnt.
Die Geschichte der Esskultur von Tucson reicht daher weit über das Jahr 1775 heraus. Sie dreht sich um indigenen Einfallsreichtum, spanischen Einfluss und die Widerstandsfähigkeit der Wüste. Die Geschichte begann Jahrhunderte bevor die Stadt überhaupt einen Namen hatte.
Archäologische Funde belegen, dass die Hohokam und andere indigene Gruppen bereits 2100 v. Chr. die Überschwemmungsgebiete des Santa Cruz Valley bewirtschafteten. Damit ist Tucson eine der ältesten kontinuierlich bewohnten und bewirtschafteten Regionen Nordamerikas.
Die Spanier kamen Ende des 17. Jahrhunderts, woraufhin der Jesuitenmissionar Eusebio Francisco Kino im Jahr 1700 die Missionskirche San Xavier del Bac gründete. Als 1775 das Presidio gebaut wurde, war das Gebiet bereits ein kultureller Knotenpunkt, an dem indigene Traditionen, spanischer Kolonialismus und die Wüste den Alltag prägten.
Missionskirche San Xavier del Bac (Quelle: Visit Tucson)
Tucson blieb unter spanischer Herrschaft, bis Mexiko seine Unabhängigkeit im Jahr 1821 erlangte. Durch den Gadsden-Kauf wurde die Stadt 1854 Teil der Vereinigten Staaten und war von 1867 bis 1877 Hauptstadt des Territoriums Arizona.
Was kam 1775 auf den Tisch?
Quelle: Visit Tucson
Als die spanischen Siedler kamen, um das Presidio zu errichten, fanden sie kein unbewohntes Land vor, sondern schlossen sich einer blühenden Esskultur an, die seit Jahrtausenden von den Tohono O'odham und anderen indigenen Völkern gepflegt wurde. Die Ernährung in den Anfängen von Tucson war eng mit dem Rhythmus der Wüste verbunden:
- Tepary-Bohnen: dürreresistent und proteinreich, ein indigenes Grundnahrungsmittel
- Mesquite-Schoten: wurden zu Mehl gemahlen für Kuchen und Brei
- Cholla-Knospen: wurden geerntet, getrocknet und dann für Eintöpfe rehydriert
- Feigenkaktusfrüchte: wurden frisch gegessen, fermentiert oder zu Sirup verarbeitet
- Kürbis, Mais und Amaranth: wurden auf Auenfeldern angebaut und überregional gehandelt
- Wild und Fisch: darunter Kaninchen, Wachteln und Fische aus nahe gelegenen Flüssen
- Spanische Einflüsse: Weizen, Schafe, Ziegen und Rinder (neue Proteine und Milchprodukte)
Die Mahlzeiten wurden über offenem Feuer, in Lehmöfen oder in Tontöpfen gekocht. Tortillas aus Weizen oder Mais, geröstete Chilis und mit Kürbis oder Bohnen eingedickte Eintöpfe waren weit verbreitet. Essen war nicht nur Nahrung, sondern es bedeutete Zeremonie, Gemeinschaft und Überleben.
Mission Garden: Einblick in 4000 Jahre Landwirtschaft und Essen
Mission Garden (Quelle: Visit Tucson)
Für seine lebendige, vielfältige und weit zurückreichende Esskultur wurde Tucson im Jahr 2015 sogar als erste Stadt in den USA von der UNESCO als City of Gastronomy ausgezeichnet! Der Mission Garden macht dieses kulinarische Erbe erlebbar. Das Landwirtschaftsmuseum liegt am Fuße des Sentinel Peak und beleuchtet die verschiedenen Kapitel der kulinarischen Entwicklung Tucsons – Eintritt kostenlos! Besucher bekommen hier z. B. einen Einblick in traditionelle indigene Anbaumethoden und können historische Pflanzen sehen, die tatsächlich in Tucson angebaut wurden – von indigenen über spanische bis hin zu afroamerikanischen Kulturpflanzen. Außerdem gibt es den nachhaltig gestalteten „Tomorrow’s Garden“ mit modernen, an das Klima angepassten Pflanzen. Die Ernte wird von Restaurants verwendet, an Tafeln gespendet und auf Bauernmärkten verkauft.
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