Einmal im Jahr gehören die Straßen von Old Louisville nicht nur ihren prachtvollen viktorianischen Häusern, sondern der Kunst. Vom 3. bis 5. Oktober verwandelt die 69. St. James Court Art Show das historische Viertel in eine riesige Freiluftgalerie – mit mehr als 600 Künstlern aus ganz Nordamerika, 17 Kunstkategorien und über 250.000 Besuchern.
Und 2026 gibt es gleich noch einen Grund zu feiern: Das Fachmagazin Sunshine Artist hat die St. James Court Art Show auf Platz zwei seiner 200 besten Fine-Art- und Design-Shows der USA gewählt.
Ein Ranking mit besonderem Gewicht
Das Besondere daran: Hier entscheidet nicht etwa eine Jury, sondern die teilnehmenden Künstler selbst. Für das jährliche Ranking geben Aussteller an, bei welchen Shows sie die höchsten Umsätze erzielt haben. Die Auszeichnung zeigt also nicht nur, wie beliebt die St. James Court Art Show beim Publikum ist, sondern auch, welchen Stellenwert sie in der amerikanischen Kunstszene genießt.
Kunst trifft viktorianische Kulisse
Fast könnte man vergessen, ob man wegen der Kunst oder der Kulisse gekommen ist: Die Stände verteilen sich über vier Straßenblocks mitten in Old Louisville, dem größten zusammenhängenden Viertel viktorianischer Architektur in den USA. Zwischen historischen Fassaden gibt es Keramik, Malerei, Schmuck, Fotografie, Holzarbeiten und vieles mehr zu entdecken.
Der Eintritt ist kostenlos, und auch kulinarisch lohnt sich der Streifzug durch das Viertel. Schließlich befindet man sich mitten im „Culinary Capital of Bourbon Country“ – und in Louisville liegt ein guter Bourbon bekanntlich selten weit entfernt.
Kunst gucken, Bourbon trinken, Louisville entdecken
Wer eine Herbstreise nach Louisville plant, bekommt mit der St. James Court Art Show also gleich noch einen ziemlich guten Grund für Anfang Oktober geliefert. Und nach dem letzten Kunstwerk? Bleibt genügend Zeit, um herauszufinden, warum Louisville den Spitznamen Bourbon City trägt.