Portland/München im Oktober 2026 – Anfassen erwünscht! Hunde, Alpakas und Lamas dienen am Portland International Airport (PDX) als Ruhestifter vorm Abflug. Zwischen Verspätungen, Sicherheitskontrollen, vollen Terminals und zunehmender Aviophobie (Flugangst) wächst weltweit der Wunsch nach entspannterem Reisen.
PDX, dessen Hauptterminalrenovierungen am 30. Juni 2026 offiziell fertiggestellt wurden, geht dabei einen ungewöhnlichen Weg: Neben einem etablierten Programm mit speziell ausgebildeten Therapiehunden besuchen inzwischen auch zertifizierte Lamas und Alpakas regelmäßig die Terminals, um Reisenden ein Lächeln zu schenken und ihnen ihre die Nervosität zu nehmen.
Rund jeder achte Mensch in Deutschland leidet unter Flugangst. Weitere 26 Prozent fühlen sich beim Fliegen zumindest unwohl. Das geht aus Zahlen hervor, die das Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin (BCRT) im April 2026 veröffentlicht hat.*
Reisende, die von oder nach Portland fliegen, dürfen ein bisschen durchatmen: Seit 2019 gibt es hier das von der Tierschutz- und Veterinärorganisation DoveLewis betreute PDX Animal Assisted Therapy Program, das mehr als 30 speziell ausgebildete Teams umfasst. Was als klassisches Therapiehundeprogramm mit Vierbeinern wie Scooby Doo begann, hat sich mittlerweile dank der Organisation Mountain Peaks zu einem weltweiten Internetphänomen entwickelt. Der Grund: Cuteness Alert! Therapie-Lamas und -Alpakas wie „Beni“ und „Captain Jack“, die seit 2023 auch in bunten Kostümen – von Piraten bis hin zu Cowboys – während der verkehrsreichsten Zeiten durch die Terminals laufen und mit Reisenden interagieren.
Dass PDX mit einer Non-Profit-Organisation arbeitet, ist eine Ausnahme in diesem Bereich – die meisten Flughäfen betreuen ihre Programm intern. PDX hingegen nutzt die Expertise eines externen Partners, der sich in der Region mit seiner Arbeit einen Namen gemacht hat.
Molly Prescott, Aviation Communications & Media, weiß aus Erfahrung, dass sich hektische oder stressige Momente auf Reisen augenblicklich in Neugier und ein Lächeln verwandeln, wenn die Menschen innehalten, um Fotos zu machen, den Therapie-Lamas und Alpakas Möhren zum Knabbern zu geben oder die Hunde zu streicheln.
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