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Mountain Lake Lodge in den Appalachen Virginias feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen. Weltbekannt wurde das Resort als Drehort des Kultfilms „Dirty Dancing" (1987), in dem es als fiktives „Kellerman's Mountain House" zu sehen ist – bis heute der einzige in Virginia entstandene Film, der in das National Film Registry der Kongressbibliothek in Washington, DC aufgenommen wurde. Wer mag, entdeckt auf eigene Faust die originalen Drehorte von „Baby's Cabin" bis zum Pavillon, in dem Penny Tanzstunden gab, oder schwingt bei den beliebten „Dirty Dancing Weekends" selbst das Tanzbein. Doch die Geschichte des Hauses reicht weit länger bis in die Zeit der Postkutschen zurück.
Gegründet 1851
Den Grundstein legte 1851 der Ingenieur und spätere General Herman Haupt, der das auf rund 1.200 Metern Höhe gelegene Areal ersteigerte und kurz darauf eine Herberge mit dem Namen „Salt Pond" eröffnete, gedacht als Station für Reisende der Postkutschenlinie. 1936 ging das Anwesen in den Besitz des Philanthropen William Lewis Moody Jr. über, der es umfassend neugestaltete und an seine Tochter Mary Moody Northen weitergab. Diese gründete 1964 das nach ihr benannte „Mary Moody Northen Endowment“, eine wohltätige Stiftung, die nach ihrem Tod 1986 die Lodge übernahm und bis heute führt. Ein Teil der Erträge kommt gemeinnützigen Organisationen zugute.
Historisches Erbe und moderner Komfort
Herzstück des Resorts ist die markante Stone Lodge, ergänzt um Cottages und idyllisch gelegene Mountain Homes mit zusammen rund 100 Zimmern. Eingebettet in einen über 1.000 Hektar großen Naturwald, zählt das Anwesen zu den geschichtsträchtigsten Adressen im Südwesten Virginias und ist Mitglied der renommierten Vereinigung Historic Hotels of America. Neben einem hauseigenen Spa erwartet Gäste ein breites Outdoor-Programm: 35 Kilometer lange Wanderwege über das Giles County Trail Center, Touren auf dem Appalachian Trail, Vogelbeobachtung, Golf, Fliegenfischen und im Sommer Tubing auf dem nahen New River.