Reisetipp: Die I-65. Dein Roadtrip durch das Herz der Südstaaten
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Reisetipp: Die I-65. Dein Roadtrip durch das Herz der Südstaaten

In 18 Tagen von den Großen Seen an die Golfküste

Letzte Änderung 22.01.2026

Folge der Route der I-65 und erlebe deine persönliche Traumreise von Chicago nach New Orleans. Herzstück des Trips ist Sweet Home Alabama, wo du in Huntsville nach den Sternen greifst, in Muscle Shoals Studioluft atmest, in Birmingham und Montgomery auf den Spuren von Martin Luther King durch die Geschichte wandelst, mit Mobile den Geburtsort des US-amerikanischen Mardi Gras besuchst und an den schneeweißen Stränden von Gulf Shores & Orange Beach die Seele baumeln lässt. Auf geht's:

Chicago, Tag 1+2
Starte in Chicago mit einem ersten Spaziergang entlang des Riverwalk, einem Blick auf die Skyline und einem kurzen Abstecher zum Millennium Park, bevor dein Roadtrip auf der I 65 Richtung Süden beginnt.

Indianapolis, Tag 3
In Indianapolis legst du einen urbanen Zwischenstopp ein, bei dem du Motorsport Feeling, spannende Museen und eine überraschend lebendige Food und Craft Beer Szene miteinander verbinden kannst.

Louisville, Tag 4
Louisville begrüßt dich mit Kentucky Charme, Bourbon Kultur und echter Derby Tradition, ideal für einen genussvollen Einstieg in den Süden.

Nashville, Tag 5+6
Die Music City USA, Nashville, lässt die Tage mit Highlights der Country Music Hall of Fame, dem RCA Studio B, der Grand Ole Opry und endlosen Abende voller Live Musik wie im Flug vergehen.

Muscle Shoals, Alabama, Tag 7
Florence, Tuscumbia, Sheffield und Muscle Shoals, zusammen bilden die Städte die Region Muscle Shoals im Nordwesten Alabamas, haben große Musikgeschichte geschrieben. Einst gingen Superstars wie Aretha Franklin oder die Rolling Stones in den Studios FAME in Muscle Shoals und Muscle Shoals Sound in Sheffield ein und aus. Niemand geringerer als Keith Richards nannte die Region einmal „Rock ‘n’ Roll Heaven“. Diese und andere Geschichten erfährt man auf einer Tour durch die Studios oder   beim  Besuch   der   Alabama Music Hall of Fame. Weitere Highlights der Region sind die Geburtshäuser des "Vaters des Blues", W. C. Handy und der taubblinden Schriftstellerin Hellen Keller. Zudem lädt das Rosenbaum House zur Besichtigung eines originalen Frank-Lloyd-Wright-Hauses ein und erzählt Tom’s Wall die beeindruckende Geschichte über das Heimweh und den Mut einer außergewöhnlichen Frau.

Huntsville, Alabama, Tag 8+9
Huntsville, die charmante Stadt im Norden Alabamas, ist der Geburtsort der Mondfahrt. Hier entwickelte Dr. Wernher von Braun die Saturn V-Rakete und legte damit den Grundstein für die weltberühmten Apollo-Missionen. Das U. S. Space & Rocket Center ist das weltweit größte Museum zum Thema Raumfahrt. Zu bestaunen sind unter anderem eine Original Saturn V-Mondrakete sowie die Kapsel der Apollo 16. Im angeschlossenen Space Camp checken Touristen für mehrtätige simulierte Weltraummissionen ein. Huntsvilles Altstadt zählt drei historische Stadtviertel, wovon jedes einen ganz eigenen Charakter trägt. In Twickenham rahmen über 60 Antebellum-Villen die Straßen, Old Town besticht mit seinen Häusern im viktorianischen Stil, und Five Points versprüht den Charme der 1950er und 60er Jahre.

Birmingham, Alabama, Tag 10+11
Mitte des 20. Jahrhunderts stand Birmingham, Alabamas größte Stadt, im Brennpunkt der Bürgerrechtsbewegung. Im Birmingham Civil Rights Institute ist die Geschichte der Bewegung eindrucksvoll aufbereitet. Das Museum steht im Herzen des Birmingham Civil Rights District, zu dem auch die 16th Street Baptist Church, der Kelly Ingram Park und das historische A.G. Gaston Motel gehören – Schauplätze geschichtsträchtiger Ereignisse. Ein weiteres Highlight der Stadt ist das Barber Vintage Motorsports Museum, das größte Motorrad-Museum  der Welt.  Die   private   Sammlung   zeigt  mehr als 1400 zweirädrige Glanzstücke plus eine beeindruckende Anzahl an Lotus-Sportwagen. Auf der dem Museum angeschlossenen Rennstrecke finden mehrmals im Jahr hochkarätige Veranstaltungen statt. Darüber hinaus gilt Birmingham, Alabama zu Amerikas besten Adressen, wenn es ums Essen geht. Ob BBQ, Soul Food oder Haute cuisine. Die preisgekrönten Chefs der Stadt verstehen es, ihre Gäste kulinarisch zu verwöhnen – übrigens ohne das Reisebudget übertrieben zu strapazieren.

Montgomery, Alabama, Tag 12+13
Alabamas Hauptstadt Montgomery ist pure Geschichte. An erster Stelle steht das State Capitol Building, das zum Denkmal erklärt wurde. Hier leistete Jefferson Davis seinen Amtseid als erster und einziger Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika. Und hier endete auch der Bürgerrechtsmarsch aus Selma, in dessen Anschluss Dr. Martin Luther King Jr. auf den Stufen des Gebäudes eine bewegende Rede hielt. Ein Besuch in Montgomery wäre unvollständig ohne das Rosa Parks Museum, des ersten Weißen Hauses der Konföderation, das Hank Williams Museum and Memorial sowie der Dexter Avenue King Memorial Baptist Church. Seit 2018 ergänzen zudem das EJI Legacy Museum und das National Memorial for Peace and Justice die Liste. Abends trifft man sich gern in den Restaurants und Bars in The Alley.

Gulf Shores & Orange Beach, Alabama, Tag 14+15
Mehr als 50 Kilometer weißer Sandstrand von Gulf Shores und Orange Beach und das kristallklare Wasser des Golfs von Mexiko sind die idealen Voraussetzungen für einen sonnigen Traumurlaub. Viele Golfplätze bieten Schnupperkurse für die ganze Familie und sehr anspruchsvolle Anlagen für Fortgeschrittene. Legendäre Einrichtungen sind die Beach-Clubs von Gulf Shores und dem benachbarten Orange Beach. Im Hangout geht täglich die Post ab. Eine Pilgerstätte für Musikliebhaber und Partytiger ist die Flora-Bama Bar, eine Strandbar mit fünf Bühnen auf der Staatsgrenze zu Florida. Das Kontrastprogramm bietet der Gulf State Park, dessen Dünen sich Ruhesuchende mit der artenreichen Tierwelt Süd-Alabamas teilen. Auf einer kleinen Landzunge zwischen dem Golf und der Mobile Bay erinnert Fort Morgan an kämpferische Zeiten, vom Spanisch-Amerikanischen Krieg bis zum Zweiten Weltkrieg.

Mobile, Alabama, Tag 16+17
Mobile, Alabamas älteste Stadt ist ein hochprozentiges Destillat französischer, spanischer, britischer, kreolischer und afrikanischer Zutaten. Aus gutem Grund erinnert die Altstadt an das French Quarter. Schon 1702 – damit 16 Jahre vor New Orleans – als erste Hauptstadt der damaligen französischen Kolonie Louisiana an der Meeresbucht Mobile Bay gegründet, prägte Mobile bald die Kultur der ganzen angrenzenden Küste des Golfs von Mexiko. Als schönsten Ausdruck seiner Lebensfreude feiert die Stadt den Sinnesrausch seines Mardi Gras, den ältesten Karneval der USA. In der Mobile Bay genießt die USS Alabama, ein Schlachtschiff aus dem Zweiten Weltkrieg, ihren Ruhestand als in großen Teilen begehbares Museumsstück. Das 5 Rivers – Alabama’s Delta Resource Center erschließt eine artenreiche Sumpflandschaft. Auf geführten Bootstouren, etwa der Delta Wildlife Eco Tour, erkundet man die Natur. Im Winter beherrschen Vögel die Show im gemeinsamen Delta der fünf Flüsse Mobile, Spanish, Tensaw, Apalachee und Blakeley. In den warmen Monaten aber sind die Alligatoren die Stars.

New Orleans, Tag 18
In New Orleans endet deine Reise mit einem Feuerwerk aus Jazz, Creole Küche, Festival Vibes und French Quarter Nächten, die sich anfühlen wie das große Finale eines perfekten Roadtrips.
Weitere Infos:
Alabama Tourism Department
Alabama Tourism Department

Kontakt für weitere Informationen:

Alabama Tourism
alabama@textransfer.de
https://www.alabama-usa.de