Man spricht von einem feucht-kontinentalen Klima. Feucht heißt in dem Falle aber gar nicht mal so viel Regen, sondern eher gemäßigte Temperaturen - innerhalb der Hauptreisezeit herrschen also meist sehr angenehme Temperaturen.
Beste Reisezeit
Hauptreisezeit von Mai bis Oktober. Die Sommer sind angenehm warm und selbst die Großen Seen laden zum Baden ein. Anfang Oktober hat man zumeist einen sehr farbenfrohen (und noch warmen) Herbst, wobei sich der Norden Michigans (Upper Peninsula) zu dieser Zeit bereits recht kühl präsentiert.
Must-Sees
Detroit, Sleeping Bear Dunes, Mackinac Island, Pictured Rocks, Lake Michigan Beachtowns, Traverse City, Isle Royale Nationalpark, Ann Arbor, Grand Rapids, Frankenmuth
Von Midtown und Corktown bis zum Grand Circus Park und dem Huntington Place hat sich in Detroit in den vergangenen Jahren eine besondere Hotellandschaft entwickelt. Viele der neuen Häuser sind Boutique-Hotels mit weniger als 150 Zimmern. Sie zeichnen sich durch außergewöhnliches Design, lokalen Einflüssen aus und oft steckt noch eine Geschichte hinter dem Gebäude, in dem die Hotels sich befinden.
In den 1920er-Jahren erlebte die Stadt durch die boomende Automobilindustrie eine Phase des enormen Wohlstandes. Entsprechend entstanden zahlreiche repräsentative Gebäude, die heute das architektonische Erbe der Stadt prägen. Viele dieser historischen Bauten standen später leer oder wurden nicht mehr vollständig genutzt. Gleichzeitig waren die Immobilienpreise niedrig. Diese Kombination schuf ideale Voraussetzungen dafür, historische Gebäude neu zu beleben und in außergewöhnliche Hotels zu verwandeln. Einige der heutigen Boutique-Hotels befinden sich in Gebäuden, die von renommierten Architekten wie Albert Kahn oder Daniel Burnham entworfen wurden.
Hier findet ihr einige der schönsten und besonderen Hotels in Detroit:
The Siren Hotel | 98 Zimmer
Das The Siren Hotel ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Detroits Geschichte und ein modernes Boutique-Konzept miteinander verbinden lassen. Das Hotel befindet sich im ehemaligen Wurlitzer Music Center, einem 14-stöckigen Gebäude aus dem Jahr 1926, in dem einst Klaviere, Orgeln, Jukeboxen, Radios und Musikinstrumente verkauft und repariert wurden. Nach Jahren des Leerstands wurde das Gebäude 2018 als Hotel wieder zum Leben erweckt.
Schon die Lobby vermittelt den besonderen Charakter des Hauses: Travertinböden, Mid-Century-Möbel und ein auffälliges, beleuchtetes „Reception“-Schild treffen auf Gemeinschaftstische und die Populace Coffee Bar.
Auch kulinarisch hat das Siren einiges zu bieten. Die pinkfarbene Candy Bar mit ihrem auffälligen Kronleuchter und der Discokugel ist längst selbst zu einem kleinen Detroit-Hotspot geworden. Ergänzt wird das Angebot durch die Populace Coffee Bar und die Musikbar Sid Gold's Request Room, in der Piano-Karaoke im Mittelpunkt steht.
Shinola Hotel | 129 Zimmer
Mitten im Herzen von Downtown Detroit verbindet das Shinola Hotel lokales Handwerk mit modernem Luxus. Das 2019 eröffnete Boutique-Hotel gehört zur Detroiter Uhrenmarke Shinola und ist eine Hommage an die Design- und Handwerkstradition der Stadt.
Das Hotel vereint mehrere historische Gebäude mit einem Neubau. Eines davon war einst das Kaufhaus der T.B. Rayl Co.. Heute treffen historische Architektur und sorgfältig gestaltete moderne Innenräume aufeinander. Die 129 Zimmer sind mit Shinola-Plattenspielern, individuell gestalteten Tapeten der Detroiter Künstlerin Kelly Golden und einer Auswahl lokaler Produkte ausgestattet. Warme Ledersessel, Holzarbeiten und großzügige Grundrisse verleihen den Räumen eine elegante, zugleich wohnliche Atmosphäre. Für einen ruhigeren Abend bietet sich die Evening Bar an, die etwas versteckt neben der Lobby liegt und saisonale Cocktails in entspannter Atmosphäre serviert.
Die El Moore Lodge setzt auf einen persönlicheren und nachbarschaftlichen Ansatz. Das historische Gebäude wurde ursprünglich 1898 als Apartmenthaus mit acht Wohneinheiten errichtet und später zu einer außergewöhnlichen Unterkunft umgebaut.
Das Konzept ist bewusst darauf ausgerichtet, Gäste stärker mit dem Viertel zu verbinden. Beim kostenlosen kontinentalen Frühstück kommen Reisende und Bewohner miteinander ins Gespräch und teilen nicht selten persönliche Tipps und Empfehlungen für die Umgebung. So entsteht eine Atmosphäre, in der sich Besucher schnell weniger wie Hotelgäste und mehr wie Teil der Nachbarschaft fühlen.
Hotel David Whitney, Autograph Collection | 136 Zimmer
Das Hotel David Whitney gehört zu den eindrucksvollsten historischen Hotelgebäuden Detroits. Es befindet sich im David Whitney Building, das 1915 im prachtvollen Beaux-Arts-Stil nach Plänen des renommierten Architekten Daniel Burnham fertiggestellt wurde.
Herzstück des Gebäudes ist die vierstöckige Lobby mit ihren Terrakotta- und Marmordetails und einem gewaltigen Oberlicht. Was einst zu den spektakulärsten Innenräumen der Stadt gehörte, ist heute weiterhin öffentlich zugänglich und prägt die Atmosphäre des Hotels. Die Gästezimmer setzen dagegen auf einen modernen, zurückhaltenden Stil. Neutrale Farben werden durch kräftige Akzente in Rot, Gelb, Blau und Grün ergänzt.
Auch die Lage könnte kaum zentraler sein: Das Hotel liegt direkt am Grand Circus Park und bietet schnellen Zugang zur QLine und zum Detroit People Mover. Sehenswürdigkeiten wie das Detroit Opera House, das Fox Theatre, Comerica Park und Ford Field befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Auch das Trumbull & Porter erzählt ein Stück Detroiter Stadtgeschichte. Das Gebäude war ursprünglich ein Holiday Inn, das insbesondere bei Fans der Detroit Tigers beliebt war, als das Team noch im nahegelegenen Tiger Stadium spielte. Nachdem die Tigers im Jahr 2000 in den Comerica Park umzogen, verlor das Hotel zunehmend an Bedeutung und verfiel.
2016 erhielt das Gebäude schließlich ein neues Leben als Boutique-Hotel. Heute verbindet das Trumbull & Porter Mid-Century-Design mit Elementen aus der lokalen Kunst- und Kulturszene. Ein großflächiges Wandgemälde des Detroiter Künstlers Don Kilpatrick macht das Gebäude bereits von außen unverwechselbar.
Das Hotel liegt direkt am Rand von Corktown, einem der spannendsten Viertel Detroits mit zahlreichen Restaurants, Bars und kleinen Geschäften.
Detroit Foundation Hotel | 100 Zimmer
Besonders eindrucksvoll ist das Detroit Foundation Hotel, das in einem ehemaligen Feuerwehrhauptquartier aus dem Jahr 1929 untergebracht ist. Das Gebäude wurde vom Detroiter Architekten Hans Gehrke entworfen und war einst das Hauptquartier der Detroit Fire Department.
Bei der Umgestaltung zum Hotel wurde viel von der ursprünglichen Architektur erhalten. Noch heute erinnert beispielsweise die alte Feuerwehrstange im Restaurant an die Geschichte des Gebäudes. Besonders spektakulär sind die großen, gewölbten roten Holztore, durch die früher die Feuerwehrfahrzeuge ausrückten.
Das Hotel liegt zudem nur wenige Gehminuten vom Huntington Place, der Hart Plaza und dem Detroit International RiverWalk entfernt. Wer die Stadt mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann sogar kostenlos ein Detroit Bike des Hotels nutzen.
Das Cambria Hotel Detroit Downtown verbindet moderne Hotelstandards mit einem historischen Gebäude des renommierten Detroiter Architekten Albert Kahn. Das Gebäude wurde ursprünglich 1936 als Radio- und Sendezentrum der Walker-Roehrig/WWJ Radio Station errichtet und später umfassend revitalisiert.
Heute treffen Art-Déco-Elemente und historische Architektur auf moderne, komfortable Zimmer. Großzügige Grundrisse, hochwertige Betten und moderne Ausstattung machen das Hotel zu einer praktischen Basis für einen Aufenthalt in Detroit.
Besonders attraktiv ist die zentrale Lage: Der Detroit International RiverWalk, Campus Martius Park und Hart Plaza sind ebenso wie zahlreiche Restaurants, Cafés und Galerien bequem zu Fuß erreichbar.
Was all diese Häuser verbindet, ist letztlich mehr als ihr Boutique-Charakter: Sie erzählen jeweils einen Teil der Geschichte Detroits. Ehemalige Kaufhäuser, Radiostationen, Feuerwehrwachen, Apartmenthäuser und Hotels wurden nicht einfach abgerissen oder ersetzt, sondern erhielten eine neue Funktion.
Als einziger Bundesstaat grenzt Michigan an vier der fünf Großen Seen Nordamerikas. Entsprechend spielt sich hier vieles an den weitläufigen Küsten ab: feinsandige Sandstrände, steil aufragende Klippen, authentische Beachtowns und natürlich die Metropole Detroit.
Neben den bekannten Küsten im Osten und im Westen hat die USA noch eine unbekanntere Küste im Norden: die an den Großen Seen. Diese sind so unvorstellbar riesig, dass man sich wie am Meer fühlt, wenn man am Ufer steht.
Detroit ist für viele nur als Autostadt bekannt, leider ist die Stadt am Detroit River aber auch mit vielen Vorurteilen behaftet. Mit diesen möchten wir aufräumen und Euch eine Stadt näherbringen, die sich immer wieder neu erfindet und die man einfach gesehen haben sollte.