Duke Kahanamoku OceanFest vom 14. bis 24. August 2026
provided by Hawaiʻi Tourism Europe
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Duke Kahanamoku OceanFest vom 14. bis 24. August 2026

Tribut an einen Olympiasieger, Waterman, Sheriff und den „Ambassador of Aloha“

Letzte Änderung 26.05.2026

München, Juni 2026 – Er war Olympiasieger, Surf-Pionier und die wohl bekannteste Persönlichkeit Hawai‘is des 20. Jahrhunderts: Duke Kahanamoku gilt bis heute als der erste globale „Ambassador of Aloha“. Zum Gedenken an den legendären Waterman wird jedes Jahr im August das OceanFest Duke Kahanamoku in Waikīkī auf O‘ahu gefeiert. Eine Bronzestatue am Kūhiō Beach in Waikīkī zollt den Leistungen und dem Spirit des Aloha-Botschafters zudem das ganze Jahr über Tribut. Sie zählt zu den beliebtesten und sicherlich auch meistfotografierten Wahrzeichen der Hauptstadt O‘ahus. 

In diesem Jahr findet das neuntägige OceanFest zu Ehren von Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku vom 14. bis zum 24. August 2026 statt. Mit kulturellen Zeremonien, traditioneller Herstellung von Surfbrettern sowie Sportwettbewerben zu Wasser und zu Land – darunter Tandem- und Longboard-Surfen, adaptives Surfen und sogar Hundesurfen, Meerschwimmen, Paddeln, Foilboarding, Surfboard-Wasserpolo sowie Rettungsschwimmer-/Waterman-Challenges und Beachvolleyball wird der Wasssersportikone gedacht. 

Von Goldmedaillen zur Fan-Foto-Session 
Kahanamoku wurde 1890 in Honolulu auf O‘ahu geboren. Seine Karriere begann als fünffacher olympischer Medaillengewinner im Schwimmen (dreimal Gold und zweimal Silber in den Spielen 1912, 1920 und 1924), renommierter Wassersportler und Waikīkī-Beach-Boy. Im Laufe der Jahre wurde er als Pionier des Surfens und später sogar als Schauspieler bekannt. Zudem diente er ab 1935 über zwei Jahrzehnte lang als Sheriff von Honolulu. Doch seine Rolle als inoffizieller Aloha-Botschafter Hawai‘is wurde zu seiner wichtigsten: Seit 1912, als er im Rahmen seiner sportlichen Aktivitäten die Welt bereiste, brachte sie ihm weit über die Grenzen Hawai‘is und des amerikanischen Festlands hinaus Ruhm ein und prägte das Bild Hawai‘is im Ausland nachhaltig. Bewundert wurde er nicht nur an den Stränden Australiens und bei olympischen Wettkämpfen, sondern auch von Besucher*innen seiner Heimat. “The Big Kahuna”, der große Meister, wurde durch seine charismatische Präsenz und seine bis dahin nie gesehenen Surfkünste selbst zur Attraktion. 1959, als Hawai‘i 50. Bundesstaat der USA wurde, ernannte man Duke offiziell zum „Ambassador of Aloha“. 

Waterman mit Weitblick 
Bereits 1923 schlug der gebürtige Hawaiianer dem Olympischen Komitee vor, Surfen als offizielle Sportart aufzunehmen. Ein Jahrhundert später wurde Dukes Traum Wirklichkeit, als Surfen bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Japan – pandemiebedingt 2021 ausgetragen – erstmals olympisch wurde. Passenderweise gewann Carissa Moore aus O‘ahu die erste Goldmedaille im Frauensurfen – ein stolzer Moment für Hawai‘i und seine Sursultur. He‘e nalu – auf Hawaiianisch „auf Wellen gleiten“ oder Surfen – entstand auf den hawaiianischen Inseln und entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Dieser international beliebte Lifestyle-Sport hat nicht nur seinen Ursprung in Hawai‘i, sondern ist auch ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Erbes und der Geschichte der hawaiianischen Ureinwohner. Diese ricen bereits seit Jahrhunderten auf den Wellen, bevor Kapitän James Cook und seine Seeleute 1778 eintrafen und die Meisterschaft der Hawaiianer über den Ozean bewunderten. Während der Kontakt mit dem Westen im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem Rückgang des Surfens und anderer kultureller Praktiken der Ureinwohner Hawai‘is führte, erlebte der Sport um die Wende zum 20. Jahrhundert eine Renaissance. 

Gelebtes Kulturerbe – vom Club ins Restaurant, in den Ozean 
Die Legende Dukes lebt auch nach seinem Tod 1968 in zahlreichen Institutionen weiter. Bereits 1917 trat Duke dem privaten, 1908 gegründeten Outrigger Canoe Club bei, um den Surfsport zu fördern. Ganz ohne MitgliedschaZ kann man einen Tisch in einem der drei hawaiianischen Duke Restaurants Duke's Waikīkī at the Outrigger Waikīkī Beach Resort, Duke's Beach House at the OUTRIGGER Honua Kai Resort & Spa auf Maui und Duke's Kona at the OUTRIGGER Kona Resort & Spa auf Hawai‘i Island und den Außenstellen in Huntington Beach, La Jolla und Malibu reservieren. Ein weiteres Projekt zu Ehren des Surfers war Epic Swim auf Maui. 15 professionelle Open-Water-Schwimmer aus sechs Kontinenten durchquerten dabei innerhalb von 20 Tagen (13 Schwimmtage, sieben Ruhetage), die Gewässer rund um Maui (260 Kilometer), um auf die Gesundheit und den Schutz der Ozeane aufmerksam zu machen. 
Weitere Infos:
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Sabrina Hasenbein
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