Subtropisches Klima mit sehr heißem Wetter im Juli und August. Im Herbst und Frühjahr sommerlich warm nach europäischen Maßstäben. Die Winter sind mild, Schneefall ist selten.
Beste Reisezeit
Ganzjährig ein gutes Reiseziel - im Hochsommer allerdings sehr heiß. Der Frühling ab Februar und der Herbst bis Ende November sind die schönsten Jahreszeiten.
Must-Sees
Mississippi Delta, Natchez, Vicksburg, Morgan Freemans Blues-Club Ground Zero, GRAMMY Museum Mississippi, B.B. King Museum & Delta Interpretive Center, State Capitol in Jackson, Mississippi Civil Rights Museum, Elvis Presley Birthplace Museum, Südstaatenvillen, Universitätsstaat Oxford, Strände an der Golfküste, Nationalparkinsel Ship Island.
Diese charmanten Städtchen in Mississippi verzaubern mit viel Flair und Kultur
Letzte Änderung 20.02.2026
Wer Mississippi wirklich erleben will, sollte in seinen kleineren Städten Halt machen. Ist doch der Zauber des herzlichen Südstaats hier zu finden. Hattiesburg und Oxford versprühen mit ihrem kreativen Flair viel Inspiration. In Natchez und Columbus geht es in alten Südstaatenvillen auf kleine Zeitreisen. Wer Elvis' Aura spüren und vielseitig ausgehen möchte, sollte Tupelo besuchen. Überall kann man sehr gut essen gehen, kleine Läden erkunden und in entspannten Coffeeshops verweilen.
Literaturfreuden und Universitätscharme in Oxford
Leseratten und Freunde des guten Geschmacks lieben die charakterstarke kleine Stadt im Norden Mississippis. Die traditionsreiche Universität „Ole Miss“ prägt das Lebensgefühl, Oxford ist weltoffen und hat viel zu bieten. Rund um den Square, das Stadtzentrum, finden sich tolle Restaurants wie das Ajax Diner, City Grocery oder Snackbar, die alle vom Michelin Guide für die Südstaaten von 2025 empfohlen werden.
Charme und Tiefe der Stadt verzaubern nicht erst seit heute Literaturliebende. Literaturnobelpreisträger William Faulkner lebte und arbeitete hier in seiner bescheidenen Südstaatenvilla Rowan Oak, wunderschön im Grünen gelegen. Das heutige Museum mit Original-Einrichtung zeigt seine Schreibmaschine und Gliederungen für Bücher an die Wände geschrieben. Wen das Literaturfieber hier nicht schon packt, der beginnt spätestens im gutsortierten, gemütlichen Buchladen Square Books im Zentrum zu träumen.
William Faulkners Rowan OakFaulkners WandnotizenSquare Books
Tennessee Williams und alte Villen in Columbus
Das von alten Villen geprägtes Stadtbild, leckeres Soulfood, Blues und große Literaturgeschichte machen Columbus‘ reizenden Südstaatencharme aus. Während der Historic Home Tours vom 7. bis 19. April öffnen prächtige, private Südstaatenvillen ihre Türen für Neugierige. Es geht auf Zeitreisen mit spannenden Geschichten rund um die Bauten und ihre Bewohner.
Große Geschichten geschrieben hat ein anderes Columbus-Original: Der weltberühmte Schriftsteller und Pulitzerpreisträger Tennessee Williams wuchs im alten Pfarrhaus, dem heutigen Welcome Center, auf. Der viktorianische Bau beherbergt auch das Museum über den großen Sohn der Stadt. Nicht weit entfernt lohnt sich ein Abstecher auf den Friendship Cemetery, der als Ursprungsort des nationalen Feiertags Memorial Day gilt.
Downtown lockt mit hübschen Läden und Coffeeshops, leckere Küche findet sich in Lokalen wie Harveys oder Huck’s Place. Rund um die Catfish Alley, früher eine lebendige Handelsstraße für den gleichnamigen Fisch, steigt jährlich das Top-Festival Catfish in the Alley mit feinstem Blues – dieses Jahr am 10. und 11. April.
Südstaatenvilla WhitehallCatfish Alley Blues Trail MarkerTennessee Williams Home
Kunstvoller Geheimtipp: das kreative Hattiesburg
Wer Streetart mag, wird Hattiesburg lieben! Denn die lebendige Kunstszene ist in der kleinen Stadt nicht zu übersehen: Mehr als 50 bunte Murals lächeln hier in die Kameralinse, daneben Skulpturen und ungewöhnlich viele kleine Überraschungen. Das Hattiesburg Pocket Museum ist das kleinste Museum Mississippis, frei zugänglich gelegen in einer Gasse mit unzähligen Miniatur-Kunstinstallationen und -Malereien. Der Hattiesburg Public Art Trail führt zu all den bunten Spaß-Plätzen.
Im Stadtkern verschmelzen südlicher Charme und moderne Kreativität in einladenden Coffeeshops, Restaurants und Kunstgalerien. Es gibt Live-Musik und Aufführungen, auch im historischen Saenger Theater. Geschichte zeigt das African American Military Museum um die Beiträge der Afroamerikaner zur amerikanischen Militärgeschichte. Um Downtown herum fühlt man sich wohl im grünen Chain Park at Twin Forks. Und die geschützten Wälder des Desoto National Forest sind auch nicht weit.
Hattiebsurg Pocket MuseumHattiesburg Pocket Museum
In Natchez die Südstaatenschatztruhe öffnen
Romantisch, lebendig, historisch, musikalisch und herzlich: Natchez ist ein Juwel der Südstaaten, das vielseitig schimmert. Nirgendwo sonst finden sich so viele alte Südstaatenvillen an einem Fleck. Vor allem im Frühling und Herbst lässt sich ein Blick in viele dieser Schmuckstücke werfen, wenn Eigentümer ihre Anwesen zur Spring und Fall Pilgrimage Besuchern öffnen. In diesem Frühjahr laufen die Touren vom 19. März bis 15. April.
Wer weiter staunen möchte, findet sich abends am unteren Ufer des Mississippi ein und genießt bei einem Getränk den unvergesslichen Sonnenuntergang – und sieht vielleicht einen Schaufelraddampfer aus nächster Nähe. Danach gibt es mehr Leckeres im Under-the-Hill Saloon oder Magnolia Grill, unten am Ufer. Die lebendige Live-Musik-Szene lebt in zahlreichen Juke Joints, Bars und Restaurants in Downtown. Tagsüber laden wundervolle Boutiquen, Galerien und Shops zum Bummeln ein. Und immer lohnt sich ein Spaziergang am verträumten oberen Ufer des Mississippi.
Südstaatenvilla MagnoaliahallUfer des Mississippi, NatchezSoulfood im Rolling River Reloaded
Elvis‘ Aura spüren: in Tupelo
Einmal in dem winzigen Holzhaus stehen, in dem der King of Rock ‘n‘ Roll das Licht der Welt erblickte. Weiter durch die gepflegten Straßen der hübschen Kleinstadt schlendern, gute Restaurants besuchen und vielerorts Musik live genießen. In den Nationalpark Natchez Trace Parkway eintauchen und mehr über die Chickasaw Ureinwohner erfahren. Das sehr lebendige Städtchen Tupelo ist ein herrliches Reiseziel für alle, die „etwas mehr“ von einer Kleinstadt möchten und gerne Ausgehen. Elvis-Fans kommen ins Schwärmen am Geburtsort des späteren Weltstars im Elvis Presley Birthplace & Museum, auf der Elvis‘ Tupelo-Fahrradtour und beim jährlichen Tupelo Elvis Festival im Juni.
An den Ufern des großen Stroms, der dem Staat seinen Namen gab, verbreiten Baumwollfelder, Plantagenhäuser und der Delta Blues wahres Südstaaten-Feeling. Auch die breiten Sandstrände am Golf von Mexiko und Perlen wie das Geburtshaus Elvis Presleys begeistern.