Kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern.
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober.
Must-Sees
Theodore Roosevelt National Park, Medora, Enchanted Highway, Bismarck, Abraham Lincoln State Park, International Peace Garden, Jamestown, Fargo, Fort Union Trading Post, Knife River Indian Villages National Historic Site.
Zeitverschiebung
Im Südwesten: Mountain Standard Time (MST) = MEZ -8 Stunden Im Norden und Südosten: Central Standard Time (CST) = MEZ -7 Stunden
Ein Besuch in den US-Nationalparks gehört für viele zu den Highlights einer USA-Reise. Gerade in der Hochsaison und an Wochenenden kann es in beliebten Parks jedoch voll werden. Mit ein wenig Planung lassen sich Wartezeiten und Staus häufig vermeiden.
Tipps für deinen Besuch
Sei möglichst früh am Tag vor Ort.
Plane deinen Besuch nach Möglichkeit unter der Woche.
Konzentriere dich an besonders gut besuchten Tagen nicht nur auf die bekannten Hotspots, sondern erkunde auch weniger bekannte und damit häufig weniger frequentierte Bereiche des Parks.
Eintrittsgebühren
Für die meisten Nationalparks in den USA wird eine Eintritts- oder Nutzungsgebühr erhoben. Eine Übersicht über alle kostinnen enpflichtigen Parks sowie die jeweils aktuellen Preise findest du auf der Website des National Park Service.
Der Preis „per vehicle“ gilt in der Regel für einen Pkw inklusive aller Insassen. „Per person“-Tarife sind vor allem für Besucher*relevant, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Rahmen einer geführten Gruppe, beispielsweise mit einem Reisebus, in den Park kommen.
Neue Gebühren für internationale Reisende seit 2026
Seit dem 1. Januar 2026 gelten für internationale Reisende, die nicht in den USA leben („Non-Residents“), teilweise zusätzliche Gebühren.
Da sich Regelungen und Preise ändern können, solltest du dich kurz vor deiner Reise immer noch einmal direkt auf der offiziellen Website des National Park Service über die aktuellen Eintrittspreise und Passregelungen informieren.
Auch die sogenannten „Free Entrance Days“ gelten seit 2026 nur noch für US-Staatsbürgerinnen und Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in den USA. Internationale Besucherinnen müssen an diesen Tagen weiterhin die regulären beziehungsweise zusätzlich geltenden Gebühren bezahlen.
100 US-Dollar Aufpreis in ausgewählten Nationalparks
In den folgenden Nationalparks wird seit dem 1. Januar 2026 von Nicht-US-Bürger*innen und Non-Residents ab 16 Jahren ein zusätzlicher Aufpreis von 100 US-Dollar pro Person erhoben:
Acadia National Park
Bryce Canyon National Park
Everglades National Park
Glacier National Park
Grand Canyon National Park
Grand Teton National Park
Rocky Mountain National Park
Sequoia National Park
Kings Canyon National Park
Yellowstone National Park
Yosemite National Park
Zion National Park
Der Aufpreis fällt zusätzlich zum regulären Eintrittspreis an und gilt unabhängig davon, ob du mit dem Auto, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder beispielsweise mit einem Reisebus unterwegs bist.
Wichtig: Mit einem gültigen „America the Beautiful“-Jahrespass fällt dieser zusätzliche Aufpreis nicht an.
America the Beautiful Pass
Wenn du während deiner Reise mehrere US-Nationalparks besuchen möchtest, kann sich der Kauf eines „America the Beautiful Pass“ lohnen.
Der Jahrespass ermöglicht den Zugang zu mehr als 2.000 bundesweit verwalteten Schutz- und Erholungsgebieten, darunter alle Nationalparks sowie zahlreiche National Monuments, National Forests und weitere Gebiete. State Parks der einzelnen Bundesstaaten sind nicht enthalten.
Seit dem 1. Januar 2026 kostet der „America the Beautiful“-Pass für internationale Reisende 250 US-Dollar.
Was deckt der Pass ab?
Ein Pass gilt in der Regel für:
bis zu vier Erwachsene ab 16 Jahren, die gemeinsam in einem Fahrzeug unterwegs sind,
sowie alle mitreisenden Kinder unter 16 Jahren.
Wichtige Informationen zum Pass
Stand: September 2026
Eine oder zwei Personen können auf dem Pass eingetragen sein.
Mindestens eine eingetragene Person muss beim Vorzeigen des Passes anwesend sein und sich mit einem gültigen Lichtbildausweis ausweisen können.
Der Pass ist ab dem Kaufdatum ein Jahr lang gültig.
Kosten für Campingplätze, geführte Touren, Konzessionen oder andere kostenpflichtige Aktivitäten innerhalb der Parks sind in der Regel nicht enthalten.
Ermäßigungen wie Senior-, Military- oder Access-Pässe gelten nur für US-Bürger*innen beziehungsweise Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in den USA und die jeweils definierten Zielgruppen.
Bei Motorrädern gilt der Pass in der Regel für bis zu zwei Motorräder, sofern die eingetragenen Personen gleichzeitig ankommen und sich ausweisen können.
Verlorene oder gestohlene Pässe werden üblicherweise nicht ersetzt oder erstattet.
Wird der Pass vergessen, werden bereits gezahlte Eintrittsgebühren normalerweise nicht nachträglich zurückerstattet.
Digital: Den digitalen Pass kannst du über recreation.gov/pass erwerben. Er wird anschließend bei der Einfahrt auf dem Smartphone vorgezeigt.
Vor Ort: Alternativ kannst du den Pass bei der Einfahrt in deinen ersten teilnehmenden Nationalpark kaufen, beispielsweise am Visitor Center oder an einer Einlassstation.
Reservierungen und Timed-Entry-Systeme
Für die meisten Nationalparks in den USA ist keine Reservierung erforderlich. Einige besonders beliebte Parks nutzen jedoch Reservierungs-, Permit- oder Timed-Entry-Systeme, um Besucherströme zu steuern und die Natur zu schützen.
Wenn für einen Park eine Reservierung erforderlich ist, solltest du dich möglichst frühzeitig informieren, wann die Tickets oder Zeitfenster für deinen Reisezeitraum freigeschaltet werden. Besonders beliebte Termine können schnell ausgebucht sein.
Yosemite und Arches
Seit 2026 werden für den Yosemite National Park und den Arches National Park keine allgemeinen Einfahrtsreservierungen mehr benötigt (Stand: Februar 2026).
Da sich die Regelungen jederzeit ändern können, empfehlen wir trotzdem, vor deinem Besuch die aktuellen Informationen auf den offiziellen Seiten zu prüfen:
Reservierungssysteme, Eintrittspreise und Zugangsregelungen können sich kurzfristig ändern. Prüfe deshalb vor deiner Reise immer noch einmal die aktuellen Bedingungen auf der offiziellen Website des National Park Service.
Hast du bereits eine Unterkunft innerhalb eines Nationalparks gebucht, beispielsweise ein Hotel, eine Lodge oder einen Campingplatz, kann diese Buchung in einigen Parks bereits als Zugangsberechtigung ausreichen. Die genauen Regelungen unterscheiden sich jedoch von Park zu Park und sollten immer auf der jeweiligen offiziellen Parkseite geprüft werden.
In welchen Nationalparks sind Reservierungen momentan bzw. regelmäßig erforderlich?
1. Redwood National und State Parks (Kalifornien):
Kostenlose Reservierungen werden benötigt für: 'Tall Trees Trailhead' und für die 'Gold Bluffs Beach Day-use Area' (inklusive des 'Fern Canyon Trailhead'); eine Reservierung ist bis zu 24h im Voraus möglich.
Für stark frequentierte Bereiche wie die Going‑to‑the‑Sun Road (Westseite) und den North‑Fork‑Bereich ist in der Hauptsaison tagsüber häufig eine vorherige Fahrzeug‑Reservierung erforderlich. Die genauen Daten und Zeitfenster (z. B. etwa Juni bis September, bestimmte Tageszeiten) werden jedes Jahr neu definiert.
Für den beliebten Grand Canyon gibt es in erster Linie keine Reservierungspflicht. Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks, die es bei dem Besuch des Grand Canyon zu beachten gibt.
Für die Wanderung auf den Old Rag Mountain sind in einem langen Saisonzeitraum Tages‑Tickets erforderlich, die im Voraus gebucht werden müssen. Die genauen Daten und Ticketkontingente werden jährlich festgelegt.
Für die Fahrt auf die Cadillac Summit Road, insbesondere zum Sonnenaufgang, besteht in der Regel während der Sommersaison eine Reservierungspflicht für Fahrzeuge. Die Saison und Uhrzeiten (z. B. Mai bis Oktober) werden jährlich definiert.
Mount Rainier nutzt in der Hauptsaison ein zeitlich begrenztes Fahrzeug‑Reservierungssystem („timed entry“) für bestimmte Parkbereiche oder Korridore (z. B. Paradise oder Sunrise). Genaue Regelungen, Daten und betroffene Bereiche können sich jedes Jahr ändern, insbesondere durch Bau‑ und Instandhaltungsarbeiten.
Da sich Reservierungssysteme, Zeiträume und Uhrzeiten relativ häufig ändern, sollten Reisende in jedem Fall kurz vor der Reise die offiziellen Seiten des National Park Service und die Unterseiten der jeweiligen Parks prüfen, um die für ihren Reisezeitraum gültigen Bedingungen zu kennen. Es ist ratsam, Reservierungen frühzeitig abzuschließen, da die Nachfrage in diesen Parks in der Regel sehr hoch ist. In einigen Parks hast du jedoch die Möglichkeit, noch am Vortag eine Reservierung zu tätigen, da manche Systeme eine bestimmte Anzahl der verfügbaren Plätze erst am Tag zuvor freischalten. Informiere dich im Einzelfall über die oben angegebenen Links.
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