Die Stadt am Mississippi ist weltberühmt für ihre Musikgeschichte und ein idealer Zwischenstopp auf jedem Roadtrip. Im Jahr 2026 bietet sich dafür eine ganz besondere Gelegenheit, denn der legendäre Blues Highway feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Zudem zählt die „New York Times” Memphis zu den besten Reisezielen des Jahres 2026.
Der Blues Highway
Der Highway 61, auch bekannt als „Blues Highway“, folgt dem Mississippi durch das Delta und erzählt die Entstehungsgeschichte des Blues. Während diese Musikform in den Baumwollfeldern des Mississippi-Deltas geboren wurde, war Memphis ihr entscheidendes Sprungbrett in die Welt. Entlang des Highway 61 gelangten Musiker aus dem ländlichen Süden nach Memphis und von dort weiter nach Chicago und in andere Metropolen.
Memphis wurde zum kulturellen Zentrum des Blues, vor allem durch die legendäre Beale Street, die bis heute als „Heimat des Blues“ gilt. In den 1920er-Jahren suchten große Plattenlabels gezielt in Memphis nach neuen Talenten. Orte wie BB King’s Blues Club an der Beale Street geben tiefen Einblick in die pulsierende Blues-Szene und ihre Geschichte.
New York Times zählt Memphis zu den 52 besten Reisezielen des Jahres 2026
Mit kulturellen Highlights wie dem neuen „Memphis Art Museum“ und dem „National Civil Rights Museum Legacy Building“ gehört Memphis laut der „New York Times“ zu den 52 Reisezielen, die man 2026 gesehen haben sollte.
Man in Elvis Exhibit at Graceland.(Creation Studios)National Civil Rights Museum exterior. (Brand USA)Beale Street. (Craig Thompson)
Nach einem schweren Brandanschlag auf den Clayborn Temple, einen zentralen Ort der von Martin Luther King Jr. unterstützten Müllarbeiterstreiks von 1968, blickt Memphis auf das Jahr 2026 als kulturellen Wendepunkt. Das National Civil Rights Museum gestaltet das sogenannte Legacy Building neu. Künftig widmen sich dort fünf neue Galerien. Themen wie Armut, Bildung, Wohnen, Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltlosigkeit sowie der Poor People’s Campaign und aktuellen Bürgerrechtsbewegungen werden hier angeregt.
Ergänzt wird dieser kulturelle Aufbruch durch das 20-jährige Jubiläum des Hattiloo Theater, des einzigen eigenständigen afroamerikanischen Repertoiretheaters der Region, sowie durch die Eröffnung des neuen Memphis Art Museum mit 23 Galerien direkt am Mississippi.
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