Subtropisches Klima. Die Sommermonate sind heiß und schwül mit Durchschnittstemperaturen von 22 bis 33 °C. Die Winter sind meist mild mit Temperaturen zwischen 7 und 18 °C.
Beste Reisezeit
Louisiana ist ein Ganzjahresziel. Im Frühjahr und Herbst ist das Wetter sehr einladend und die Natur lockt mit Blüte- und Erntezeit. Die Sommer sind heiß und schwül, bietet aber eine Bandbreite an Aktivitäten und Möglichkeiten. Die Winter sind mild, mit geringer Luftfeuchtigkeit.
Must-Sees
New Orleans, der Mississippi, Plantagen entlang der Great River Road, Sumpfgebiete wie das Atchafalaya Basin, Tabasco Factory auf Avery Island, Baton Rouge, Shreveport Municipal Auditorium, UNESCO Welterbestätte Poverty Point, Creole Nature Trail, Kisatchie National Forest, Fontainebleu State Park, Lafayette, Natchitoches, Houma, St. Francisville, Covington.
Lafayette: Die unterschätzte Rolle Louisianas in der Revolution
Zwischen Cajun-Kultur und Bayous wartet eine faszinierende Geschichte über Mut, Freiheit und den überraschenden Beitrag Louisianas zur amerikanischen Unabhängigkeit.
Letzte Änderung 24.07.2026
Wenn die Amerikanische Revolution zur Sprache kommt, denken die meisten an Boston, Philadelphia oder George Washington. Dass auch Louisiana einen wichtigen Beitrag zur Unabhängigkeit der USA geleistet hat, wissen dagegen nur wenige.
Dabei spielte die Region rund um das heutige Lafayette eine bedeutende Rolle. Im 18. Jahrhundert gehörte Louisiana noch zum spanischen Kolonialreich. Als Gouverneur Bernardo de Gálvez 1777 sein Amt antrat, unterstützte er die amerikanischen Kolonisten im Kampf gegen Großbritannien – zunächst heimlich mit Waffenlieferungen über den Mississippi, später auch mit eigenen Truppen.
Viele der Soldaten stammten aus den damaligen Siedlungen Attakapas und Opelousas, dem heutigen Lafayette und seiner Umgebung. Darunter waren zahlreiche Akadier, die Vorfahren der heutigen Cajuns. Nachdem sie selbst von den Briten aus ihrer Heimat vertrieben worden waren, kämpften viele von ihnen entschlossen an der Seite Spaniens gegen ihre ehemaligen Besatzer.
Bernardo de GálvezMarquis de Lafayette
Die Milizen aus Louisiana beteiligten sich an den erfolgreichen Feldzügen gegen die britischen Festungen in Baton Rouge, Mobile und Pensacola. Diese Siege schwächten die britischen Streitkräfte im Süden erheblich und trugen dazu bei, den Weg für die amerikanische Unabhängigkeit zu ebnen.
Auch Jean Mouton, einer der Gründer Lafayettes, gehörte zu den Patrioten dieser Zeit. Er unterstützte die Miliz und legte später mit einer Landspende den Grundstein für die Entwicklung der Stadt. Ihren heutigen Namen erhielt Lafayette übrigens zu Ehren des französischen Generals Marquis de Lafayette, einem der wichtigsten Verbündeten der amerikanischen Revolution.
Passend zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit rückt diese oft vergessene Geschichte wieder stärker in den Fokus. Im Acadian Museum erfahren Besucher mehr über den Beitrag der Cajuns und der Menschen aus Süd-Louisiana zur Revolution. Außerdem erinnern neue Gedenktafeln und historische Ausstellungen in Lafayette und New Iberia an die Patrioten der Region.
Lafayette
Wer Lafayette heute besucht, entdeckt also weit mehr als Cajun-Musik, hervorragendes Essen und entspannte Bayou-Landschaften. Die Stadt erzählt auch ein spannendes Kapitel amerikanischer Geschichte – eines, das außerhalb Louisianas noch immer als echter Geheimtipp gilt.
300 Jahre jung, Geburtsort des Jazz und des Po‘ Boy, Kulinarik- und Musikhimmel, feierlaunig und reich an Geschichte. Live-Musik an jeder Ecke und ein Flair, dass mit keiner anderen Stadt in den USA vergleichbar ist. Willkommen in der Crescent City!
Lafayette liegt im Süden Louisianas, im Herzen des Cajun Country. Hier ist das französische Erbe noch sehr lebendig und es spiegelt sich in der Cajun und kreolischen Küche, aber auch in der Cajun und Zydeco Musik wider.