Subtropisches Klima. Die Sommermonate sind heiß und schwül mit Durchschnittstemperaturen von 22 bis 33 °C. Die Winter sind meist mild mit Temperaturen zwischen 7 und 18 °C.
Beste Reisezeit
Louisiana ist ein Ganzjahresziel. Im Frühjahr und Herbst ist das Wetter sehr einladend und die Natur lockt mit Blüte- und Erntezeit. Die Sommer sind heiß und schwül, bietet aber eine Bandbreite an Aktivitäten und Möglichkeiten. Die Winter sind mild, mit geringer Luftfeuchtigkeit.
Must-Sees
New Orleans, der Mississippi, Plantagen entlang der Great River Road, Sumpfgebiete wie das Atchafalaya Basin, Tabasco Factory auf Avery Island, Baton Rouge, Shreveport Municipal Auditorium, UNESCO Welterbestätte Poverty Point, Creole Nature Trail, Kisatchie National Forest, Fontainebleu State Park, Lafayette, Natchitoches, Houma, St. Francisville, Covington.
Vier Tage in New Orleans – Teil 2: Mardi Gras hautnah
Vom Blick hinter die Kulissen des Mardi Gras bis zur Livemusik auf der Frenchmen Street
Letzte Änderung 07.10.2026
New Orleans hat viele Gesichter – und nach Jazz, kreolischer Küche, Mississippi und jeder Menge French-Quarter-Flair geht meine Reise weiter. Am zweiten Tag dreht sich vieles um eine Tradition, die wohl wie kaum eine andere mit der Stadt verbunden ist: Mardi Gras.
In vier Teilen nehme ich dich mit auf meine Reise durch New Orleans. Nachdem es in Teil 1 um unsere Ankunft und einen ersten Tag voller Jazz, Geschichte und New-Orleans-Lebensgefühl ging, schauen wir diesmal hinter die Kulissen des Mardi Gras – und entdecken anschließend noch eine ganz andere Seite der Stadtgeschichte.
Tag 2: Mitten hinein in den Mardi Gras
Nach Jazz, kreolischer Küche, Mississippi und jeder Menge French-Quarter-Flair in Teil 1 geht meine Reise durch New Orleans weiter. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer Tradition, die untrennbar mit New Orleans verbunden ist – und die ich trotz all der imposanten Bilder und Videos vorher völlig unterschätzt hatte: Mardi Gras.
Los ging es allerdings mit einem echten New-Orleans-Frühstück bei Mother's Restaurant. Das Restaurant wurde bereits 1938 gegründet und ist vor allem für seinen gebackenen Schinken bekannt. Auf der Karte stehen außerdem typische New-Orleans-Gerichte wie Po'boys, Biscuits, Grits, Eggs und Crawfish Étouffée. Auf den ersten Blick wirkt manches davon erstaunlich simpel – aber genau darin liegt offenbar die Kunst. Das Essen war ausgesprochen gut und auch der Service hat uns begeistert.
Danach ging es zu Mardi Gras World. Hier entstehen die riesigen Figuren und aufwendig gestalteten Wagen, die später bei den berühmten Paraden durch die Straßen ziehen. Bei einem Rundgang konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, wie viel Handarbeit in den spektakulären Kreationen steckt.
Und spektakulär ist hier wirklich das richtige Wort: Zwischen riesigen Köpfen, Fabelwesen, Tieren, Fantasiefiguren und überdimensionalen Requisiten gibt es gefühlt nichts, was es nicht gibt. Einhörner, Monster, Könige – was immer man sich vorstellen kann, könnte irgendwo in dieser riesigen Werkstatt stehen. Hier wird einem so richtig bewusst, welche Dimensionen Mardi Gras in New Orleans tatsächlich hat.
Noch tiefer in die Welt des Karnevals ging es anschließend im Mardi Gras Museum of Costumes and Culture. Hier konnten wir nicht nur die aufwendig gearbeiteten Kostüme bestaunen, sondern selbst einige davon anprobieren. Und erst wenn man eines dieser Kostüme selbst trägt, bekommt man ein Gefühl dafür, wie aufwendig sie tatsächlich sind. Riesige Kopfbedeckungen, Federn, Pailletten, Perlen, kräftige Farben und unzählige Details – dezent ist hier definitiv nicht das Ziel. Für ein paar Minuten selbst in einem solchen Outfit zu stecken, macht Mardi Gras noch einmal auf eine ganz andere Art greifbar.
Nach so viel Geschichte ging es zum Dinner ins Cane & Table. Das Restaurant verbindet Einflüsse aus New Orleans mit der kulinarischen Geschichte der Karibik. Auf der Karte finden sich zum Beispiel Sweet Plantains, Crawfish Croquetas, Tamal, Arroz con Pollo oder Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Auch hier war das Essen wieder richtig gut.
In Teil 3 geht es raus aus dem French Quarter und Richtung City Park. Natürlich dürfen dabei auch Beignets und Café au Lait nicht fehlen. Außerdem besuchen wir einen der besonderen Friedhöfe der Stadt, backen selbst Biscuits und Beignets – und tauchen anschließend noch tiefer in die Geschichten und Legenden des French Quarter ein.
300 Jahre jung, Geburtsort des Jazz und des Po‘ Boy, Kulinarik- und Musikhimmel, feierlaunig und reich an Geschichte. Live-Musik an jeder Ecke und ein Flair, dass mit keiner anderen Stadt in den USA vergleichbar ist. Willkommen in der Crescent City!
Lafayette liegt im Süden Louisianas, im Herzen des Cajun Country. Hier ist das französische Erbe noch sehr lebendig und es spiegelt sich in der Cajun und kreolischen Küche, aber auch in der Cajun und Zydeco Musik wider.